Seit Beginn des Jahres 2024 war des Wetter nicht mehr so, wie wir es eigentlich gewohnt waren. Es regnete häufiger und heftiger. Die Sonne hatten wir nur durch einen permanenten Wolkenschleier erahnen können. Eine Dunstglocke hatte sich über das ganze Land gelegt und man wurde angehalten, sportliche Aktivitäten im Freien zu reduzieren. Nicht einmal nach... Continue Reading →
Noheri nziza n’umwaka mushya muhire wa 2024
Wenn uns das vor 2,5 Jahren jemand gesagt hätte, wäre Ruanda dann auch auf Platz 1 unserer Liste gewesen? Wahrscheinlich schon, aber wer konnte denn solch eine medienwirksame Aufmerksamkeit des kleinen ruandischen Staates vorhersagen. Im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung galt Ruanda schon vor unserer Ankunft als ein Musterbeispiel auf dem afrikanischen Kontinent. Wir dürfen... Continue Reading →
Ruandische Routine
Der letzte Beitrag stammt tatsächlich von Ende Mai. Es zeigt einmal mehr, wie schnell die Zeit auch auf dem afrikanischen Kontinent vergeht. Nicht, dass es nichts zu berichten gäbe. Wir haben mittlerweile Halbzeit, d.h. im nächsten Sommer müssen wir entscheiden, wohin 2025 die Reise gehen wird. Berlin steht dabei sicherlich an erster Stelle, vor allem... Continue Reading →
Meerjungfrau oder Südseeprinzessin
Neulich fragten wir Martha, was sie eigentlich einmal werden wolle. Ohne zu zögern sagte sie: « Meerjungfrau oder Südseeprinzessin ». Ich schüttelte verzweifelt den Kopf und fragte mich kurzerhand, ob es nicht besser gewesen wäre, die Kinder auf eine Schule in Deutschland gehen zu lassen. Da weiß ich wenigstens, was sie lernen und dass sie... Continue Reading →
Lake Burera – ein magischer Ort
Das verlängerte Wochenende über den 1. Mai hatten wir uns entschieden, mal wieder in den Norden Ruandas aufzubrechen. Ben hatte mich gefragt, ob wir die Twin Lakes mit dem Fahrrad umrunden wollen. Eigentlich ist gerade Regenzeit, aber der Klimawandel verschont auch Ruanda nicht, so dass man nicht weiß, wie das Wetter sein wird. Das Gute... Continue Reading →
Auf den Spuren von Dian Fossey – Gorillas bei der Mittagsruhe
Wenn man in freier Natur einen Meter weit entfernt vom Silberrücken Igisha steht, der das Oberhaupt einer 34-köpfigen Gorillafamilie im Volcano National Park an der Grenze zu Uganda und Kongo ist, dann weiß man diese Wunder der Natur zu schätzen. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, das eigentlich nicht enden soll. Doch bereits nach einer Stunde ermahnt der... Continue Reading →
Congo-Nile-Trail – You should never postpone a coffee break
Vom 20. - 24. Januar 2023 ergab sich die Gelegenheit, zusammen mit vier Freunden den südlichen Teil des Congo-Nile-Trails mit dem Fahrrad zu entdecken. Ich wusste noch nicht genau, worauf ich mich da eingelassen hatte, aber Bens mehrmalige Nachfragen und die mitgeschickten Tourprofile für die drei Tage im Sattel hätten mich vielleicht etwas nachdenklicher machen... Continue Reading →
Unterwegs mit Freunden in Ruanda
Teil 1 Wir sind nun seit fast 1,5 Jahren in Ruanda und können unser Glück noch immer kaum in Worte fassen. Mittlerweile hat sich zwar auch hier der Alltag eingeschlichen, aber der ist wahrlich abwechslungsreich. Unsere beiden Eltern waren ja bereits zu Besuch gekommen. Umso schöner war es dann auch, als sich mehrere Freunde in... Continue Reading →
Giorgio
Es war Samstag, der 19. März 2022. Ein Tag, den ich niemals vergessen werde und der uns unser ganzes Leben mit Ruanda verbinden wird. Das letzte Wochenende vor unserer geplanten Reise nach Deutschland seit unserer Ankunft auf dem afrikanischen Kontinent. « Hello. What's your decision for tomorrow morning? Bicycle or not bicycle, this is the... Continue Reading →
Hiking zum Mount Kabuye
Am vergangenen Wochenende war eine besondere Überraschung geplant. Der Anlass ist nicht weiter wichtig, war aber Grund genug, für einen Ausflug. Doreen war ausgesprochen wortkarg, sie sagte nur, dass wir 1,5 h Stunden mit dem Auto fahren müssten. Dann würde ich alles weitere erfahren. Die gepackten Rücksäcke ließen aber schon ein wenig erahnen, dass wir... Continue Reading →
Fische melken in Bugesera
In Berlin haben wir an den Wochenenden auch meistens etwas unternommen, um einfach der beengten Stadtwohnung ein wenig zu entfliehen. In Kigali ist das eigentlich nicht unbedingt zwingend. „Haus und Hof“ bieten ausreichend Abwechslung und Betätigungsfelder. Letztes Wochenende hatten ein paar befreundete Familien die Idee, zu einem Camping-Wochenende auf die Lakeside-Fishfarm im Süden nahe der... Continue Reading →
Safari, die Zweite!
Das neue Jahr ist gar nicht mehr so neu, trotzdem auf diesem Wege noch alles Gute und vor allem Gesundheit. Letzteres ist wohl angesichts rasant steigender Zahlen nicht selbstverständlich. Aber Corona soll jetzt hier nicht Gegenstand des Beitrags werden. Ich will aber nicht verhehlen, dass die Wettersituation hier ein wenig komfortabler ist. Lange Sachen, und... Continue Reading →
Es weihnachtet sehr, auch in Kigali, nur bei 26 Grad
Seit unserer Ankunft sind nun fünf Monate vergangen und diese waren unglaublich spannend und aufregend. Wir haben eine halbe Ewigkeit im Hotel verbracht, Einschulung und zwei Geburtstage gefeiert, Hühner- und Ziegenstall gebaut, Großelternbesuch bekommen, erste Reisen durchs Land unternommen… Und doch kommt regelmäßig die Frage der Kinder, wann wir wieder nach Berlin zurückfahren. Offen gestanden... Continue Reading →
Vom Igishigishigi-Trail bis zu den schwimmenden Kühen im Lake Kivu
Nachdem der erste Arbeitseinsatz mit den Großeltern beendet war (die Hühner hatten auch schon ein paar wenige Eier gelegt und der Hahn krähte munter), stand nun endlich der erste richtige Urlaub an. In weiser Voraussicht hatte ich in Deutschland noch einen Dachgepäckträger gekauft, den wir samt Dachbox montierten, um das Gepäck zu verstauen. Es hatte... Continue Reading →
Auf dem Weg zum Selbstversorger
Letzte Woche Mittwoch war erneut Feiertag. Nein, wir sind nicht erneut umgezogen. Wir fühlen uns offen gestanden richtig wohl und man kann sich schnell an das Hausbesitzerleben gewöhnen. Die ersten Besuchergäste hatten sich angekündigt und so waren wir voller Freude, als die Großeltern Ingrid und Wolfhart pünktlich landeten. Carl, Martha und ich (Doreen war zum... Continue Reading →